Fahrzeuge
Bis zu 80 Wasserstoffbusse bis Ende 2028
Gemeinsam mit der Stadt Duisburg stellt die DVG ihre Busflotte schrittweise auf alternative Antriebstechnologien um. Wasserstoffbusse sind dabei ein wichtiger Baustein. Sie sind mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet und verbinden moderne Antriebstechnik mit hohem Fahrgastkomfort.
Seit März 2025 sind die ersten Brennstoffzellenbusse im Linienverkehr unterwegs. Bis Ende 2028 soll die Flotte auf bis zu 80 Fahrzeuge wachsen. Parallel dazu bauen wir die notwendige Tank- und Werkstattinfrastruktur aus.
Bis zu 80 Wasserstoffbusse bis Ende 2028
Seit März 2025 erste Fahrzeuge im Linienverkehr
Bis zu 400 km pro Tankfüllung
Antrieb: Brennstoffzellenantrieb
Die DVG stellt ihre Busflotte Schritt für Schritt auf alternative Antriebstechnologien um. Wasserstoffbusse ergänzen dabei andere alternative Antriebe.
Mit dem Ausbau der Wasserstoffflotte investiert die DVG nicht nur in neue Fahrzeuge, sondern auch in die für ihren Betrieb erforderliche Tank- und Werkstattinfrastruktur. So schafft sie die Grundlage für einen zukunftsfähigen Nahverkehr.
| Bereits beschaffte Wasserstoffbusse | 25 |
| Weitere bestellte Fahrzeuge | 55 |
| Gesamtinvestition Fahrzeuge | rund 67,5 Mio. € |
| Förderung durch Bund, Land und VRR | über 39 Mio. € |
| Geplanter Abschluss der Beschaffung | 2028 |
Nach dem Ratsbeschluss im November 2022 hat die DVG 25 Brennstoffzellenbusse sowie die dazugehörige Tank- und Werkstattinfrastruktur bestellt. Den Zuschlag erhielt Solaris. Geliefert wurden 11 Solobusse des Typs Solaris Urbino 12 hydrogen und 14 Gelenkbusse des Typs Solaris Urbino 18 hydrogen.
Für diese Fahrzeuge investiert die DVG rund 20,5 Millionen Euro. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterstützt das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. Zusätzlich werden rund 20 Millionen Euro in den Ausbau der Tank- und Werkstattinfrastruktur investiert. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert diesen Ausbau mit rund 18 Millionen Euro.
Der nächste Ausbauschritt ist bereits beschlossen: Weitere 55 Brennstoffzellenbusse sollen bis Ende 2028 ausgeliefert werden. Dafür erhält die DVG Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr in Höhe von rund 14,9 Millionen Euro. Insgesamt investiert die DVG rund 47 Millionen Euro in diese Fahrzeuggeneration.
Die Busse werden mit gasförmigem Wasserstoff betrieben, der in Drucktanks auf dem Fahrzeugdach gespeichert wird. In der Brennstoffzelle entsteht durch eine elektrochemische Reaktion elektrische Energie, die den Elektromotor antreibt. Als Nebenprodukte entstehen ausschließlich Wärme und Wasserdampf.
Die Brennstoffzellen leisten je nach Fahrzeugtyp 70 oder 100 Kilowatt. Die Antriebsleistung beträgt 160 Kilowatt beim Solobus und 240 Kilowatt beim Gelenkbus. Mit einer Tankfüllung können die Fahrzeuge bis zu 400 Kilometer zurücklegen.
Bis zur Fertigstellung der stationären Wasserstofftankstelle erfolgt die Betankung über eine mobile Anlage auf dem Betriebshof Unkelstein.
Die neuen Fahrzeuge orientieren sich optisch an der bestehenden Busflotte der DVG. Die weiße Fahrzeuglackierung mit rotem Streifen bleibt erhalten. Neu sind rot eingefasste Radkästen, die Reparaturen erleichtern. Eine blaue Sonderbeklebung macht den Wasserstoffantrieb auf den ersten Blick erkennbar.
Die Bilder zeigen die Fahrzeuge bei der Anlieferung, im Linienbetrieb, bei der Betankung sowie die Tanktechnik und den Innenraum.
Die Wasserstoffbusse verbinden moderne Antriebstechnik mit einer komfortablen Ausstattung für Fahrgäste und Fahrpersonal.
Seit dem Einsatz der ersten Fahrzeuge sammelt die DVG Erfahrungen im täglichen Linienbetrieb. Technische Anpassungen, beispielsweise an einzelnen Assistenzsystemen, werden kontinuierlich umgesetzt.
Mit den weiteren geplanten Brennstoffzellenbussen wächst der Anteil dieser Fahrzeuge an der DVG-Busflotte. Parallel dazu wird die erforderliche Tank- und Werkstattinfrastruktur weiter ausgebaut und die Busflotte schrittweise modernisiert.