Mehr Komfort für Fahrgäste: Bahnhaltestelle „Kulturstraße“ wird barrierefrei

11.05.2026
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht.

Die DVG baut nun gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Stadtbahnhaltestelle „Kulturstraße“ der Linie U79 in Duisburg-Wanheimerort barrierefrei aus. Der neue Hochbahnsteig bietet den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt Duisburg investieren damit weiter in die Infrastruktur und in einen modernen, zukunftsfähigen ÖPNV.

Die vorhandenen niedrigen Seitenbahnsteige werden durch einen 60 Meter langen, auf Einstiegshöhe der Stadtbahnfahrzeuge liegenden, Mittelbahnsteig (Hochbahnsteig) ersetzt. Die Haltestelle wird in den südlich angrenzenden (geraden) Streckenabschnitt verschoben, da ein barrierefreier Ausbau in der heutigen Lage nicht möglich ist. Im Zuge dessen erneuert die DVG die Gleis- und Fahrleitungsanlagen auf einer Strecke von etwa 330 Metern sowie die Wartehallen und die technische Ausrüstung der Haltestelle. Der neue Mittelbahnsteig und die Wege zur Haltestelle erhalten ein taktiles Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung.

Der Baubeginn ist für Ende Mai 2026 geplant. Die Bauzeit soll voraussichtlich fünf Monate dauern, so dass Ende Oktober die neue Haltestelle in Betrieb genommen werden kann. Die DVG versucht die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Die Bahnen fahren weiterhin, jedoch nur auf einem Gleis und ohne Halt an der Haltestelle „Kulturstraße“. An zwei Wochenenden (voraussichtlich Ende Mai und Ende Oktober) sowie an neun Tagen in der zweiten Juli-Hälfte sind umfangreiche Gleis- und Fahrleitungsarbeiten geplant. In diesen Zeiträumen werden Ersatzbusse fahren. Die DVG wird darüber noch separat informieren.

Der Umbau der Haltestelle kostet etwa sechs Millionen Euro. Davon werden rund 95 Prozent gefördert. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Duisburg als Eigentümerin der Stadtbahnanlagen.