Elektrobusse auf der Linie 934

Sauber, leise, bessere Luft, weniger Lärm!

Ab dem 1. März 2022 gehen wir einen weiteren Schritt hin zu einem emissionsarmen Öffentlichen Personennahverkehr: Mit sieben von Land und Bund geförderte Elektro-Gelenkbusse betreiben wir die Buslinie 934 batterieelektrisch. Die Gelenk-Elektrobusse des Typs eCitaro G wurden von der Daimler-Tochter EvoBus GmbH geliefert und verfügen über eine ausgesuchte Technik: Zehn leistungsfähige Hochvolt-Batteriebaugruppen mit einer Gesamt-kapazität von 330 kWh sorgen für eine angemessene Reichweite. 

Mit dem Einsatz der umweltfreundlichen Elektrobusse reduzieren wir die CO2-Emissionen und den Lärmpegel in der Stadt. Wir sparen damit jedes Jahr 1.000 Tonnen CO2.

Auf dieser Seite haben wir alle Infos zum Thema zusammengestellt und zeigen ein paar Bilder.
 

Einblicke ins Projekt Elektrobus

Fragen und Antworten

Es gibt mehrere Gründe, warum wir mit der Linie 934 die Elektrifizierung des Busverkehrs starten:

  • die Anbindung an den Busbetriebshof,
  • der innerstädtische Routenverlauf,
  • die Anbindung an die Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden,
  • sie führt durch Gebiete, die als besonders lärm- und luftbelastet gelten und soll dort direkt die Luftqualität verbessern.

Die Anschaffung der Elektrobusse ist mit erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt investieren wir rund 9,4 Millionen Euro für die sieben Fahrzeuge und die Lade- sowie Werkstattinfrastruktur.

Darüber hinaus erhalten wird Fördermittel in einer Gesamthöhe von etwa 4,5 Millionen Euro. Diese setzen sich aus 3.510.100 Euro vom Land über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und aus ergänzenden Bundesmitteln in Höhe von 785.233 Euro zusammen.

Die Busse werden auf unserem Betriebshof Unkelstein aufgeladen. Dazu haben wir eine entsprechende Ladeinfrastruktur innerhalb und außerhalb der Bushalle errichtet.

Wenn währen des Linienbetriebs Zwischenladungen nötig sind, ist außerhalb der Busaufstellhalle ein T-Mast mit zwei Schnellladern an den Armen installiert worden. Hier können zwei Omnibusse über ausfahrbare Stromabnehmer, sogenannte Pantographen, mit maximal 300 kW Leistung geladen werden.

Die Gelenkbusse sind In den vollklimatisierten und haben drei Türen. Die Fahrgäste sitzen in einem freundlichen Innenraum mit einem Boden in Holzoptik. Die Sitze sind stoffbezogen, die Haltestangen und Handläufe sind dank signalroter Lackierung unübersehbar. Ein gelber Bodenbelag markiert die Einstiegsbereiche an den Türen der Gelenkbusse. Auf zwei TFT-Monitoren werden Informationen zum Fahrtverflauf angezeigt.

Im Bereich der zweiten Tür verfügen die Elektrobusse über gleich zwei Sondernutzungsflächen in Fahrtrichtung links und rechts für Rollstühle, Kinderwagen etc. Sogar an Befestigungsgurte für Rollatoren ist gedacht. Für weitere Fahrgäste sind in diesen Bereichen Klappsitze vorgesehen.

Für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr sorgen ein aktives Bremsassistenzsystem, ein Abbiegeassistent und eine Rückfahrkamera. Sechs Kameras überwachen außerdem den Innenraum.

Es kommt vor, dass Busse gewartet werden müssen. Manchmal kann das nicht in der Werkstatt am Betriebshof passieren, dann müssen die Busse dafür zum Hersteller. Das führt dazu, dass vereinzelt Dieselbusse auf der Linie 934 unterwegs sind, damit keine Fahrten ausfallen müssen.