Neue Haltestellennamen bei der DVG – aber wer legt diese eigentlich fest?

13.01.2017

Im Rahmen des Fahrplanwechsels der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wurden auch zwei Haltestellen umbenannt.

Die Haltestelle „Delta Musik Park“ der Linie NE3 wurde in „Zechenwäldchen“ und die Haltestelle „Sachtleben“ der Linie 926 in „Chemiewerk Essenberg“ umbenannt.

Die neuen Haltestellennamen sind in enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen DVG und dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement entstanden. Haltestellennamen sollen Orientierung bieten. Die DVG benennt sie daher entweder nach der Straße auf der sie liegt, nach der nächsten Querstraße oder nach allgemein bekannten Identifikationspunkten, wie Plätzen oder Sehenswürdigkeiten. Harry Brandt, Verkehrsplaner bei der DVG, erklärt: „Bei der Haltestelle „Sachtleben“, die nun „Chemiewerk Essenberg“ heißt, waren wir uns schnell einig. Aufgrund der Tatsache, dass wir uns dort im Stadtteil Essenberg befinden und davon auszugehen ist, dass an dieser Stelle noch viele Jahre ein Chemiewerk sein wird, haben wir uns auf den Namen „Chemiewerk Essenberg“ festgelegt.“

Bei der Haltestelle „Delta Musik Park“, die nun „Zechenwäldchen“ heißt, war die Namensfindung nicht ganz so einfach. Die ersten Überlegungen, die Haltestelle in „Hamborner Straße“ umzubenennen, wurden aufgrund der Länge der Straße wieder verworfen. „Da der Straßenname wegfiel, mussten wir uns an der Umgebung dort orientieren“, erklärt Brandt. „In diesem Bereich gibt es eine Grünverbindung vom Landschaftspark Duisburg-Nord bis zum Rhein, die über das Zechenwäldchen verläuft. Zechenwäldchen deshalb, weil dort früher eine Zeche war. Daher haben wir uns für den Namen „Zechenwäldchen“ entschieden. Das Zechenwäldchen ist zudem im Stadtplan zu finden und liegt in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle.“ Das Zechenwäldchen hat seinen Namen daher, dass sich die ehemaligen Schachtanlagen 4 und 8 der Zeche Friedrich Thyssen innerhalb des Wäldchens befinden. 


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