DVG erhält Fördermittel für Elektrobusse

01.07.2019

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erhält für die Anschaffung von Elektrobussen Fördermittel vom Bundesministerium für Umwelt und vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Die sieben Elektrobusse sollen ab dem Frühjahr 2021 auf der Linie 934 fahren.

Klaus-Peter Wandelenus, Technikvorstand der DVG, nahm den Fördermittelbescheid von Bundesumweltministerin Svenja Schulze entgegen. „Mit dem Einsatz der umweltfreundlichen Elektrobusse wollen wir die Schadstoffemissionen reduzieren und den Lärmpegel in der Stadt senken“, sagt Wandelenus. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung.“ Mit dem Einsatz der Elektrobusse spart die DVG rund 1.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein.

Der Einsatz von Elektrobussen ist für die DVG mit erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt plant die DVG mit einer Anfangsinvestition von rund 7,7 Millionen Euro für die sieben Fahrzeuge und die Lade- sowie Werkstattinfrastruktur. Die DVG erwartet eine Gesamtförderung von etwa 4,5 Millionen Euro durch Bund und VRR. Aktuell kostet ein Elektrobus mit rund 750.000 Euro das Doppelte eines herkömmlichen Busses.

Für die Elektrifizierung der Linie 934 werden sieben Elektro-Gelenkbusse benötigt – derzeit fahren auf der Linie sechs Diesel-Gelenkbusse der Euro-6-Abgasnorm. Durch die Umstellung auf Elektrobusse erhöht sich wegen der geringeren Reichweite und der notwendigen Ladephasen die Fahrzeuganzahl auf sieben. „Die Linie ist prädestiniert für die Umstellung auf Elektrobusse, da sie direkt an unseren Bus-Betriebshof angebunden ist“, sagt Wandelenus. Dies ist wichtig, weil die notwendige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof errichtet werden soll.