Fragen und Antworten zum Ersatzverkehr der Linien 901 & 903

Gibt es durch das Sanierungsprogramm einen Schienenersatzverkehr?

Ja, auf den Linie 901 und 903 gibt es einen Schienenersatzverkehr. Der sogenannte Schienenersatzverkehr bedeutet im ÖPNV, dass Busse statt Bahnen fahren und wird mit „SEV“ abgekürzt. Die Bezeichnung „SEV“ findet man auch in der Zielanzeige der Ersatzbusse. Wir setzen die Ersatzbusse ein, da dem Unternehmen aufgrund des Sanierungsprogramms und der zu behebenden Schwingungen nicht ausreichend Bahnen für den Linienbetrieb zur Verfügung stehen.

Wo wird Ersatzverkehr eingesetzt?

Derzeit verkehrt der SEV der Linie 901 von montags bis samstags (An Sonn- und Feiertagen fahren Bahnen) auf dem Abschnitt zwischen den Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Scholtenhofstraße“.
Sobald die Arbeiten an den Bahnen geschafft sind, werden sie nach und nach wieder eingesetzt und der SEV schrittweise ausfgehoben.

Wie wirkt sich der Schienenersatzverkehr auf den Fahrplan aus?

Die Busse müssen im Gegensatz zu den Straßenbahnen, die auf dieser Strecke sonst fahren, im regulären Straßenverkehr mitfahren und sind somit ebenso wie Pkw von Stau, Unfällen oder Störungen betroffen. Daher können sie den gewohnten Fahrplan einer Straßenbahn, die teilweise auf bahneigenen Gleisen fahren, nicht einhalten und haben ohnehin schon eine längere Fahrtzeit. So kann es also zu Verspätungen und auch zu Beeinträchtigungen der Anschlüsse kommen.

Können Busse und Bahnen nicht an den Umsteigepunkten aufeinander warten?

Die Bahnen und Busse sind angehalten, aufeinander zu warten, wenn es möglich ist und den Fahrplan nicht zu sehr gefährdet – sonst kann es an anderer Stelle zu Beeinträchtigungen kommen.

Kann ein Bus so viele Fahrgäste mitnehmen wie eine Bahn?

Ein Bus kann weniger Fahrgäste befördern als eine Bahn. Überwiegend werden auf diesen Strecken Gelenkbusse eingesetzt, die etwa 110 Fahrgäste befördern können. Eine Bahn hat Platz für etwa 130 Fahrgäste.