Eine computergenerierte Darstellung des Coronavirus

Unsere Maßnahmen in Sachen Corona-Virus

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Fahrgäste und des Fahrpersonals steht für uns bei der DVG an oberster Stelle. Mit unseren Maßnahmen in Sachen Corona-Virus möchten wir das Infektionsrisiko verringern. 

Deshalb setzen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf vorbeugende Maßnahmen. Diese aktualisieren wir immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt. Unter jeder Maßnahme findet ihr auch die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema. Dir fallen weitere Fragen ein? Bei Facebook kannst du sie loswerden. Oder du schreibst uns eine E-Mail.

Mit einem Klick gelangst du zur jeweiligen Maßnahme:

Gültig ab 27.04.2020:

Maßnahme 7: Maskenpflicht, tagsüber Regelfahrplan, KundenCenter öffnet


Gültig ab 20.04.2020:

Maßnahme 6: Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn

Maßnahme 5: Verstärkter Fahrplan


Gültig ab 18.03.2020:

Maßnahme 4: Angepasster Fahrplan


Gültig ab 14.03.2020:

Maßnahme 3: Begleitservice eingestellt

Maßnahme 2: KundenCenter geschlossen

Maßnahme 1: Einstieg hinten


Maßnahme 7

Maskenpflicht in NRW, tagsüber Regelfahrplan, das KundenCenter öffnet wieder

Ab 27. April 2020 gilt in ganz Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht in Bus, Bahn und beim Einkaufen. Zudem gab es weitere Lockerungen bei den Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Deshalb öffnet das KundenCenter wieder und wir fahren (fast) den regulären Fahrplan.

Wir reagieren auf die aktuellen Beschlüsse der Landesregierung und auf die Lockerung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

Deshalb werden ab Montag, 27. April, diese Maßnahmen umgesetzt:

1. Busse und Bahnen fahren tagsüber wieder nach dem Regelfahrplan

Gemeinsam mit der Stadt Duisburg haben wir entschieden, den Normalbetrieb mit Bussen und Bahnen tagsüber wieder aufzunehmen. Die NachtExpressbusse fahren am Wochenende und an Feiertagen ab circa 3.30 Uhr. Wir passen den Fahrplan damit an die aktuelle Situation an und sorgen gleichzeitig dafür, dass es in den Fahrzeugen nicht zu voll wird. Ab Montag sind alle Busse und Bahnen unterwegs, die uns zur Verfügung stehen.

Bahnen
Die Bahnen der Linien 901, 903 und U79 fahren ab Montag tagsüber wieder nach dem Regelfahrplan. Auf der Linie 901 kommen daher zwischen den Haltestellen „Obermarxloh Schleife“ und „Scholtenhofstraße“ wieder Busse statt Bahnen zum Einsatz. Am Wochenende fahren die Bahnen nach dem regulären Samstags- beziehungsweise Sonntagsfahrplan.

Busse
Die Busse fahren tagsüber wieder nach dem Regelfahrplan. Am Wochenende fahren die Busse nach dem regulären Samstags- beziehungsweise Sonntagsfahrplan. Im Schülerverkehr (E-Buslinien) gab es einige Verbesserungen, die Details dazu findet ihr auf dieser Seite.

Der Vordereinstieg ist weiterhin nicht möglich, bitte nutzt die hinteren Türen und kauft Tickets alternativ an den Fahrkartenautomaten, in den DVG-Vorverkaufsstellen und in der VRR- oder Handyticket-App.

Nachtnetz
Samstags, sonntags und an Feiertagen fahren die NachtExpressbusse ab circa 3.30 Uhr, vor allem um die Berufspendler zum Arbeitsort zu bringen. Taxibusse und myBUS entfallen aufgrund der mangelnden Nachfrage weiterhin.

2. DVG-KundenCenter öffnet wieder

Das KundenCenter am Harry-Epstein-Platz öffnet ab dem kommenden Montag, 27. April, wieder. Es gelten die bekannten Öffnungszeiten: Montags bis freitags 7 bis 18.30 Uhr und samstags 9 bis 13 Uhr.

Bitte kommt nur ins KundenCenter, wenn wir euer Anliegen nicht auf einem anderen Weg lösen können, also per E-Mail, telefonisch unter 0203 604 4555 oder an unseren innovativen Ticketautomaten mit Videoberatung.

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter/innen steht für uns immer an oberster Stelle. Richtschnur sind die aktuell geltenden Hygienevorschriften:

  • Wir sorgen dafür, dass der notwendige Abstand im KundenCenter eingehalten werden kann. Unser Service-Personal wird daher nur eine begrenzte Anzahl von Kund/innen ins KundenCenter lassen.
  • Außerdem müssen die Kund/innen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Eine Schutzscheibe zwischen Mitarbeiter/in und Kund/in bieten weiteren Schutz vor einer möglichen Infektion.
  • Ein- und Ausgang sind zudem jeweils voneinander getrennt.

3. Maskenpflicht in Bus und Bahn

Ab Montag, 27. April, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen und Bahnen in Nordrhein-Westfalen Pflicht. Dies hat die Landesregierung gestern beschlossen, das betrifft somit auch unsere Fahrgäste.

Ihr könnt auch selbst genähte oder gebastelte Stoffmasken oder alternativ Schals sowie Halstücher tragen. Medizinische Mund- oder Atemschutzmasken sind kein Muss. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung machen wir in den Einstiegsbereichen der Fahrzeuge durch entsprechende Aufkleber kenntlich und wir weisen mit Durchsagen darauf hin. Eine Anleitung, wie man schnell und einfach eine Mund-Nasen-Bedeckung basteln kann, findet ihr gleich unter diesem Text.


Schnell, günstig, einfach: unsere Bastelanleitung

Warum muss ich eine Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn tragen?

Das Land NRW hat verfügt (§ 12 a CoronaSchVO), dass es ab 27. April 2020 eine Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen gibt. Somit sind unsere Fahrgäste laut Landesverordnung dazu verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen.

Die MNB dient dazu, die vom Träger oder der Trägerin ausgehende Infektionsgefahr zu reduzieren, weil sie ausgestoßenen Tröpfchenpartikel abfängt. Durch das Tragen einer MNB schützt ihr also die anderen Fahrgäste – und sie euch. Die Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen und Anlagen des ÖPNV, also auch an Bushaltestellen, Bahnhöfen usw.

Wer muss eine Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn tragen?

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren und auch nicht für Personen, denen die notwendige Einsichtsfähigkeit fehlt oder die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Das Fahrpersonal muss übrigens keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Begründung findet ihr weiter unten.

Helfen Masken aus Stoff überhaupt?

Masken an sich töten keine Viren. Jedoch können sie dabei helfen, dass in Bus und Bahn weniger Viren in der Luft verteilt werden. Unter den Fahrgästen kann der empfohlende Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern nicht immer eingehalten werden. Durch das Tragen des Mund-Nase-Schutzes kann man jedoch dazu beitragen, der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzusteuern.
Wir orientieren uns unter anderem an den Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts.

Ich habe keine Maske, und jetzt?

Unsere Fahrgäste müssen keine medizinischen Masken tragen und auch keine Unsummen ausgeben.

Medizinische Schutzmasken sollten sowieso dem medizinischen Fachpersonal vorbehalten sein, solange diese nicht hinreichend am Markt verfügbar sind.

Als Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) sind neben OP-Masken auch selbstgenähte oder gebastelte Stoffmasken oder über das Gesicht gezogene Schals und Tücher in Ordnung. Es genügt jeder Schutz, der geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen, Aussprache zu verringern. Ein Video, wie man sich ganz einfach aus einem Stück Stoff und zwei Gummiringen eine MNB basteln kann, findet ihr weiter oben.

Achtet bitte darauf, dass der Stoff eine heiße Wäsche in der Waschmaschine übersteht und stellt am besten direkt mehrere Mund-Nasen-Bedeckungen her. So seid ihr auf der sicheren Seite, weil ihr immer eine saubere MNB zur Hand habt. Wascht die MNB nach jedem Tragen bei mindestens 60 Grad und fasst sie während des Tragens nicht an.

Warum muss ich eine Maske tragen, das Fahrpersonal aber nicht?

Wir haben unser Fahrpersonal mit einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ausgestattet.
Da in den Bussen nur hinten ein- und ausgestiegen werden darf und durch das Absperren der vorderen Sitzreihe, hat das Fahrpersonal genügend Abstand zu den Fahrgästen und ist so schon gut geschützt.
Das Fahrpersonal in den Bahnen ist in der Fahrerkabine alleine und daher ebenfalls geschützt.

Verlässt das Fahrpersonal diesen abgeschirmten Raum im Fahrzeug und tritt in Kundenkontakt, z. B. zur Unterstützung Mobilitätsbeeinträchtigter beim Einstieg oder zum Beheben einer Störung, muss es eine MNB tragen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung über einen längeren Zeitraum kann zu einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit führen. Wir überlassen daher unserem Fahrerpersonal die Entscheidung, die MNB zu tragen.

Für Fahrgäste ist es oft schwieriger, den Abstand von 1,5 bis 2 Metern in Bus und Bahn einzuhalten. Daher sind alle Fahrgäste durch die Verfügung des Landes NRW dazu verpflichtet, in unseren Fahrzeugen eine MNB zu tragen.

Warum lässt der/die Fahrer/in Fahrgäste ohne Maske einsteigen?

Das Fahrpersonal ist grundsätzlich dazu berechtigt, aber nicht dazu verpflichtet, Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) des Fahrzeugs zu verweisen.

Es gibt verschiedene Gründe, warum das so ist:

  • Würde das Fahrpersonal jeden Fahrgast kontrollieren, würde das zu Störungen des Betriebsablaufs und somit zu hohen Verspätungen führen.
  • Diskussionen mit Fahrgästen und das Prüfen von Ausnahmegenehmigungen würden für weitere Verzögerungen sorgen.
  • Die Kontrolle, ob die Maskenpflicht eingehalten wird, ist die Aufgabe der Ordnungsbehörden.

Das Fahrpersonal ist auch dann nicht zum Einschreiten bei Verstoß gegen die Maskenpflicht durch einen Fahrgast verpflichtet, wenn ein weiterer Fahrgast dies verlangt.

Maßnahme 6

Zum Schutz aller: Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn

Um das Infektionsrisiko zu verringern, bitten wir darum, ab sofort eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen, wenn ihr in Bus oder Bahn unterwegs seid.

Damit folgen wir der dringenden Empfehlung der Behörden und gehen einen weiteren Schritt zum Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals.

Vor allem in Bus und Bahn kann das Einhalten des Mindestabstandes zur Herausforderung werden.
Deshalb bitten wir unsere Fahrgäste, in der aktuellen Situation eine MNB zu tragen. So können wir alle dazu beitragen, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. Helft bitte mit und schützt euch und andere.

Auch unser Fahrpersonal wird mit einer MNB ausgestattet. Je mehr Menschen einen solchen Schutz tragen, umso geringer wird die Gefahr, sich in Bus und Bahn anzustecken. Dabei sind medizinische Mund- oder Atemschutzmasken kein Muss. Es können auch selbst genähte Stoffmasken oder alternativ Schals sowie Halstücher getragen werden.

Die Aufforderung zum Tragen einer MNB werden auch durch Aufkleber in den Einstiegsbereichen der Fahrzeuge für alle sichtbar sein.


Maßnahme 5

Verstärktes Verkehrsangebot ab 20.04.2020

Leicht erhöhte Nachfrage, viele bleiben daheim, doch Läden öffnen:
Erhöhter Takt, weiterhin Fahrten von 4 bis 23 Uhr, weiterhin kein Nachtnetz

Wir sorgen in der Coronakrise weiterhin dafür, dass alle, die mit Bus oder Bahn zur Arbeit oder einkaufen müssen, an ihr Ziel kommen. Dazu passen wir den Fahrplan regelmäßig an und verstärken nach den Osterferien (ab Montag, 20. April) den Fahrplan. Gleichzeitig bitten wir euch weiterhin, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.

Bahnen

Linie 901 montags bis freitags

Um 7.11 Uhr ab der Haltestelle „Scholtenhofstraße“ und um 7.58 Uhr ab der Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ setzen wir zwei zusätzliche Bahnen Richtung Zoo/Uni ein. Die Bahnen der Linie 901 fahren montags bis freitags weiterhin im 15-Minuten-Takt zwischen den Haltestellen „Mülheim Hauptbahnhof“ und „Obermarxloh Schleife“.

Linie 903 montags bis freitags

Montags bis freitags verstärken wir den Takt zu den Stoßzeiten. Zwischen 6.30 und 8.30 Uhr und zwischen 12 und 16 Uhr fahren die Bahnen der Linie 903 im 7,5-Minuten-Takt. Ansonsten fahren sie im 15-Minuten-Takt.

U79 montags bis freitags

Alle Bahnen der Linie U79 fahren montags bis freitags in einem 15-Minuten-Takt bis zur Haltestelle „Meiderich Bahnhof“.

901, 903 und U79 samstags und sonntags

Die Bahnen fahren samstags nach dem Samstagsfahrplan in einem 15-Minuten-Takt.

Sonntags fahren die Bahnen nach dem Sonntagsfahrplan in einem 30-Minuten-Takt. An beiden Tagen fahren sie jeweils zwischen 4 und 23 Uhr.

Busse

Ab Montag (20. April) fahren die Schulbusse (E-Linien) wieder von montags bis freitags. Das schafft ein zusätzliches Angebot in den Stoßzeiten und dient gleichzeitig zur Vorbereitung der schrittweisen Öffnung von Schulen.

Die Busse der Linie 933 fahren von 7 bis 18 Uhr im 15-Minuten-Takt.

Die Busse der Linie 908 fahren von 7 bis 9 Uhr und von 12.30 bis 15 Uhr ebenfalls im 15-Minuten-Takt.

Zu den anderen Zeiten fahren die Busse alle 30 Minuten. Zudem setzen wir auf der Linie 941 ausschließlich Gelenkbusse ein.

Bei den anderen Buslinien bleibt es wie bisher, die NachtExpresse, TaxiBusse und myBUS entfallen weiterhin.

Wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr euch an den telefonischen Kundenservice wenden. Er steht von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr unter 0203 60 44 555 zur Verfügung.

Außerdem ist der DVG-Kundenservice auch per E-Mail zu erreichen.

Maßnahme 4

Angepasstes Verkehrsangebot ab 18.03.2020

Geringere Nachfrage, viele bleiben daheim:
Angepasster Takt, Fahrten von 4 bis 23 Uhr, kein Nachtnetz

Update:
Die Fahrplandaten sind nun in der Fahrplanauskunft hinterlegt. Ihr könnt also einfach Start, Ziel und Uhrzeit eingeben und bekommt die passende Verbindung angezeigt: Zur Fahrplanauskunft


Ab 18.03.2020 fahren die Busse und Bahnen montags bis samstags zwischen 4 und 23 Uhr mit der Taktung des Samstagfahrplans. Die Bahnlinie 901 fährt mit diesem Fahrplan den kompletten Weg als Bahn, es gibt also vorläufig keinen Schienenersatzverkehr (SEV) mehr.

Auch am Sonntag fahren die Busse und Bahnen ab 4 Uhr morgens. Die Busse fahren sonntags im 60-Minuten-Takt, die Bahnen im 30-Minuten-Takt.

Ein durchgängiges Nachtnetz wird es vorerst nicht mehr geben. Die Nachtexpressbusse, Taxibusse und myBUS entfallen.

Auch die Rheinbahn hat ihren Fahrplan entsprechend umgestellt. Dies hat aber keine Auswirkungen auf die Fahrten der Linie U79, da die Rheinbahn ebenfalls nach Samstagfahrplan fährt.

Wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr euch an den telefonischen Kundenservice wenden. Er steht von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr unter 0203 60 44 555 zur Verfügung.

Außerdem ist der DVG-Kundenservice auch per E-Mail zu erreichen.

Warum wird der Fahrplan eingeschränkt?

Mit der Fahrplananpassung reagieren wir auf die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und darauf, dass viele Beschäftigter nun im Homeoffice arbeiten. Dadurch wird die Nachfrage geringer.

Wir stellen damit auch sicher, dass unsere Fahrgäste auch in dieser schwierigen Phase mobil bleiben und sicher von A nach B kommen. Ziel der geplanten vorübergehenden Fahrplanänderung ist es, einen möglichst stabilen und zuverlässigen Betrieb anbieten zu können, falls es vermehrt zu Personalausfällen kommt.

Führen weniger Fahrten nicht automatisch zu volleren Fahrzeuge?

Wir haben uns bei der Fahrplananpassung an Maßnahmen wie Schulschließungen etc. sowie an den Fahrgastzahlen orientiert. Schulen und Kindertagesstätten wurden geschlossen, immer mehr Menschen arbeiten von daheim aus, betreuen ihre Kinder und befolgen das Kontaktverbot.

Bus und Bahn werden nur noch von denjenigen genutzt, die darauf angewiesen sind. Also von Menschen, die zur Arbeit müssen, Angehörige versorgen oder einen Arzttermin haben. Die Fahrgastzahlen haben sich deutlich verringert.

Wir beobachten weiterhin die Entwicklungen. In Bussen werden die Fahrgäste automatisch gezählt und unser Fahrpersonal meldet der Leitstelle täglich, wie voll das jeweilige Fahrzeug während ihrer Schicht war. Auch Fahrgäste geben uns Hinweise, deshalb wurden bereits kurz nach der Umstellung des Fahrplans mehr Bahnen auf den Linien 903 und U79 eingesetzt.

Was bedeutet die Kontaktsperre für den DVG-Fahrplan?

Seit 23. März gilt in ganz Deutschland die Kontaktsperre. Jedoch gilt sie nicht für den ÖPNV. Armin Laschet, der Ministerpräsident von NRW sagte: „Das Aufrechterhalten des öffentlichen Personen-Nahverkehrs ist eine Aufgabe, die gerade der Bekämpfung der Pandemie dient.“

Pflegekräfte, Supermarktangestellte und viele weitere Berufsgruppen, die unverzichtbar für die Gesellschaft sind, müssen weiterhin zur Arbeit. Deshalb ändert die Kontaktsperre vorerst nichts an unserem angepassten Fahrplan.

Kann man Abonnements pausieren, wenn man das Ticket nicht nutzt?

Wenn z. B. der Arbeits- oder Schulweg entfällt und den Empfehlungen gefolgt wird, daheim zu bleiben, können Abo-Tickets pausiert werden. Bei SchokoTickets gilt diese Regelung jedoch nur für Selbstzahler, nicht für die vom Amt bezuschussten Tickets. Eine nachträgliche Erstattung (z. B. für März) ist nicht möglich.

Wer eine Ticketpause einlegen möchte, schreibt bitte eine E-Mail an unseren Kundenservice

Bitte gebt dabei die Ticketnummer an oder Name, Adresse und Geburtsdatum, damit die Kolleg/innen das richtige Ticket finden können. Und natürlich auch, ab und bis wann pausiert werden soll.

Da momentan viele Mails bei dem Kundenserviceteam eingehen bitten wir um Verständnis, dass die Antwort etwas länger dauern kann als sonst.

Werden die Türen der Fahrzeuge automatisch geöffnet?

An den Bahnen werden alle Türen automatisch durch das Fahrpersonal geöffnet.

In unseren Bussen ist das nicht möglich. Es könnten nur alle Türen gleichzeitig geöffnet werden – also auch die Tür ganz vorne, die derzeit nicht benutzt werden soll. Wenn ihr also in Bussen unterwegs seid, drücke die Knöpfe am besten mit eurem Ellbogen, einem Taschentuch o.ä.

Wir setzen aber auch Reinigungsteams ein, um die Fahrzeuge auch tagsüber regelmäßig zu desinfizieren.

Wie werden Fahrgäste geschützt?

Als ÖPNV-Anbieter steht es nicht in unserer Macht, jeden Fahrgast vor der Infektion mit dem Corona-Virus (Covid-19) zu schützen, da es sich hauptsächlich von Mensch zu Mensch überträgt.
Wir reinigen unsere Fahrzeuge jede Nacht gründlich. Darüber hinaus stehen an mehreren Haltestellen Reinigungsteams bereit, um die Haltestangen, -schlaufen etc. tagsüber zu desinfizieren.

Das Virus überträgt sich aber vor allem über Tröpfcheninfektion. Deshalb sind die Fahrgäste selbst gefragt. Wir appellieren daher an euch, diese Verhaltenshinweise zu befolgen, um Ansteckungen zu vermeiden:

Maßnahme 3

Einstellung des Begleitservice

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern:
Begleitservice bis auf Weiteres eingestellt

Um in der aktuellen Situation im Umgang mit dem Corona-Virus das Infektionsrisiko zu verringern, haben wir außerdem entschieden, den Begleitservice ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres einzustellen.

Es besteht unsererseits die Sorge, dass einer unserer Mitarbeiter womöglich Überträger der Krankheit seien könnte und das Virus dann an eine Person einer infektionsempfänglichen Risikogruppe weitergeben würde.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

Maßnahme 2

Schließung des KundenCenters

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern:
Kundencenter bis auf Weiteres geschlossen

Um in der aktuellen Situation im Umgang mit dem Corona-Virus das Infektionsrisiko zu verringern, setzen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf vorbeugende Maßnahmen.

Aus diesem Grund haben wir entschieden, das KundenCenter am Harry-Epstein-Platz ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres zu schließen.

Diese Entscheidung wurde als Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz unserer Kunden und unserer Mitarbeiter getroffen. Es gibt derzeit keinen Corona-Verdachtsfall oder gar einen Ausbruch bei uns.

Was mache ich, wenn ich ins KundenCenter muss?

Alle Anliegen, für die ihr sonst das KundenCenter aufgesucht hättet, könnt ihr auch auf verschiedenen anderen Wegen klären:

Der telefonische Kundenservice steht von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr unter 0203 604 4555 zur Verfügung.

Außerdem ist der Kundenservice per E-Mail zu erreichen.

Solange das KundenCenter geschlossen bleibt, könnt ihr eure Angelegenheit täglich von 6 bis 22 Uhr auch an unseren Kundenterminals an diesen Haltestellen klären:

  • Münchener Straße
  • Rathaus
  • Meiderich Bf
  • Kesselsberg
  • König-Heinrich-Platz (2x)
  • Auf dem Damm
  • Marxloh Pollmann

Was mache ich, wenn ich etwas verloren habe und das Fundbüro brauche?

Du hast etwas im Bus, in der Bahn oder an einer Haltestelle verloren? Dann schreibe eine E-Mail an fundbuerodvg-duisburg "«@&.de und beschreibe genau, was, wann und wo du es verloren hast.

Aufgrund der aktuellen Lage bekommst du vorerst nur dann eine Antwort, wenn dein verlorener Gegenstand tatsächlich im Fundbüro gelandet ist.

 

Außerdem können vorerst nur wichtige Fundsachen (z. B. Schlüssel, Portemonnaie, Handy) nach Terminabsprache im Zeitraum 8.00 – 16.00 Uhr rausgegeben werden.

 

Wir bitten um Verständnis.

Maßnahme 1

Einstieg nur noch hinten im Bus

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern:
Einstieg hinten und kein Fahrkartenverkauf beim Fahrpersonal

Ab Samstag, dem 14.03.2020, stehen bei allen Bussen die Fronttüren nicht mehr für den Ein- und Ausstieg zur Verfügung. Bitte nutzt die hinteren Türen. Das bedeutet auch gleichzeitig, dass beim Fahrpersonal kein Fahrscheinverkauf erfolgt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Virenübertragung beim Ticketkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für alle Fahrgäste als auch für das Fahrpersonal minimiert werden.

Die Fahrscheinpflicht wird hierdurch nicht aufgehoben. Bitte kauft die Tickets alternativ an den Fahrkartenautomaten, in den DVG-Vorverkaufsstellen und in der VRR- oder Handyticket-App.

„Diese Maßnahme erfolgt rein vorsorglich und dient dazu, die Gefahr einer Ansteckung für Fahrgäste und Fahrer zu verringern“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt Betrieb. „Wir sind uns sicher, dass unsere Fahrgäste Verständnis für die Maßnahme haben und mit ihrem persönlichen Verhalten einen Beitrag zum Infektionsschutz leisten. Zudem ist es uns wichtig, dass unsere Stadt auch in dieser schwierigen Phase mobil bleibt.“

Wir machen mit Aufklebern auf allen Bustüren auf den geänderten Einstieg aufmerksam. Unabhängig davon bittet wir euch, den allgemeinen Verhaltensempfehlungen der Gesundheitsbehörden zu folgen. Dazu gehört beispielsweise:

  • regelmäßiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden)
  • Husten oder Niesen in die Armbeuge
  • Vermeiden von Händeschütteln

Warum wird das Fahrpersonal extra geschützt? So haben Fahrgäste weniger Platz!

Wir wollen trotz der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus den ÖPNV aufrecht erhalten. Pflegepersonal und viele andere müssen weiterhin zur Arbeit und werden gebraucht.

Um weiterhin Fahrgäste von A nach B bringen zu können, müssen wir unser Fahrpersonal vor der Ansteckung schützen. Darüber hinaus sind unsere Fahrzeuge durch die Schließung von öffentlichen Einrichtungen, Läden und der allgemeinen Ansage, dass man nach Möglichkeit daheim bleiben sollte, wesentlich leerer.

Dadurch, dass kein Bargeld mehr ausgetauscht wird, werden Fahrgäste ebenso wie das Fahrpersonal geschützt.

Woher bekomme ich ein Ticket?

Wer kein Ticket hat, kann sich natürlich immer an unseren zahlreichen Automaten damit versorgen.

Noch einfacher ist es, sich einfach per Smartphone ein Ticket zu kaufen.

Außerdem gibt es zahlreiche Vorverkaufsstellen, die auch Tickets verkaufen.

Wenn das ales keine Optionen sind, kann man im Sinne der Solidarität sicherlich jemanden aus der Nachbarschaft, aus dem Freundes- oder Familienkreis darum bitten, z. B. ein 4er-Ticket von einem Automaten mitzubringen.

Was mache ich, wenn ich mein Ticket nicht abstempeln kann?

In manchen Bussen ist der Bereich abgesperrt, in dem sich der Entwerter befindet.
Wenn es keine Möglichkeit gibt, zum Entwerter zu kommen oder der Entwerter eine Störung hat, können Tickets nicht abgestempelt werden. In diesem Fall entwertet das Kontrollpersonal die nicht abgestempelten Tickets bei der Kontrolle.

Gibt es weiterhin Halt auf Wunsch?

Ja, auch wenn die erste Tür nicht benutzt werden soll. Nach 20 Uhr kann man weiterhin das Fahrpersonal bitten, auf dem Linienweg auch zwischen zwei Haltestellen zu halten – sofern es möglich ist. Zum Ausstieg muss dann natürlich eine der hinteren Türen genutzt werden.