Zwei Hände schöpfen laufendes Wasser beim Händewaschen gegen das Corona-Virus

Unsere Maßnahmen in Sachen Corona-Virus

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Fahrgäste und des Fahrpersonals steht für uns bei der DVG an oberster Stelle. Mit unseren Maßnahmen in Sachen Corona-Virus möchten wir das Infektionsrisiko verringern. 

Deshalb setzen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf vorbeugende Maßnahmen. Diese aktualisieren wir immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt. Unter jeder Maßnahme findet ihr auch die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema. Dir fallen weitere Fragen ein? Bei Facebook kannst du sie loswerden. Oder du schreibst uns eine E-Mail.

Mit einem Klick gelangen Sie zur jeweiligen Maßnahme:

Gültig ab 18.03.2020:

Maßnahme 4: Angepasster Fahrplan


Gültig ab 14.03.2020:

Maßnahme 3: Begleitservice eingestellt

Maßnahme 2: KundenCenter geschlossen

Maßnahme 1: Einstieg hinten

Maßnahme 4

Angepasstes Verkehrsangebot ab 18.03.2020

Geringere Nachfrage, viele bleiben daheim:
Angepasster Takt, Fahrten von 4 bis 23 Uhr, kein Nachtnetz

Update:
Die Fahrplandaten sind nun in der Fahrplanauskunft hinterlegt. Ihr könnt also einfach Start, Ziel und Uhrzeit eingeben und bekommt die passende Verbindung angezeigt: Zur Fahrplanauskunft


Ab 18.03.2020 fahren die Busse und Bahnen montags bis samstags zwischen 4 und 23 Uhr mit der Taktung des Samstagfahrplans. Die Bahnlinie 901 fährt mit diesem Fahrplan den kompletten Weg als Bahn, es gibt also vorläufig keinen Schienenersatzverkehr (SEV) mehr.

Auch am Sonntag fahren die Busse und Bahnen ab 4 Uhr morgens. Die Busse fahren sonntags im 60-Minuten-Takt, die Bahnen im 30-Minuten-Takt.

Ein durchgängiges Nachtnetz wird es vorerst nicht mehr geben. Die Nachtexpressbusse, Taxibusse und myBUS entfallen.

Auch die Rheinbahn hat ihren Fahrplan entsprechend umgestellt. Dies hat aber keine Auswirkungen auf die Fahrten der Linie U79, da die Rheinbahn ebenfalls nach Samstagfahrplan fährt.

Wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr euch an den telefonischen Kundenservice wenden. Er steht von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr unter 0203 60 44 555 zur Verfügung.

Außerdem ist der DVG-Kundenservice auch per E-Mail zu erreichen.

Zu allen angepassten Fahrplänen als Download

Warum wird der Fahrplan eingeschränkt?

Mit der Fahrplananpassung reagieren wir auf die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und darauf, dass viele Beschäftigter nun im Homeoffice arbeiten. Dadurch wird die Nachfrage geringer.

Wir stellen damit auch sicher, dass unsere Fahrgäste auch in dieser schwierigen Phase mobil bleiben und sicher von A nach B kommen. Ziel der geplanten vorübergehenden Fahrplanänderung ist es, einen möglichst stabilen und zuverlässigen Betrieb anbieten zu können, falls es vermehrt zu Personalausfällen kommt.

Führen weniger Fahrten nicht automatisch zu volleren Fahrzeuge?

Wir haben uns bei der Fahrplananpassung an Maßnahmen wie Schulschließungen etc. sowie an den Fahrgastzahlen orientiert. Schulen und Kindertagesstätten wurden geschlossen, immer mehr Menschen arbeiten von daheim aus, betreuen ihre Kinder und befolgen das Kontaktverbot.

Bus und Bahn werden nur noch von denjenigen genutzt, die darauf angewiesen sind. Also von Menschen, die zur Arbeit müssen, Angehörige versorgen oder einen Arzttermin haben. Die Fahrgastzahlen haben sich deutlich verringert.

Wir beobachten weiterhin die Entwicklungen. In Bussen werden die Fahrgäste automatisch gezählt und unser Fahrpersonal meldet der Leitstelle täglich, wie voll das jeweilige Fahrzeug während ihrer Schicht war. Auch Fahrgäste geben uns Hinweise, deshalb wurden bereits kurz nach der Umstellung des Fahrplans mehr Bahnen auf den Linien 903 und U79 eingesetzt.

Was bedeutet die Kontaktsperre für den DVG-Fahrplan?

Seit 23. März gilt in ganz Deutschland die Kontaktsperre. Jedoch gilt sie nicht für den ÖPNV. Armin Laschet, der Ministerpräsident von NRW sagte: „Das Aufrechterhalten des öffentlichen Personen-Nahverkehrs ist eine Aufgabe, die gerade der Bekämpfung der Pandemie dient.“

Pflegekräfte, Supermarktangestellte und viele weitere Berufsgruppen, die unverzichtbar für die Gesellschaft sind, müssen weiterhin zur Arbeit. Deshalb ändert die Kontaktsperre vorerst nichts an unserem angepassten Fahrplan.

Kann man Abonnements pausieren, wenn man das Ticket nicht nutzt?

Wenn z. B. der Arbeits- oder Schulweg entfällt und den Empfehlungen gefolgt wird, daheim zu bleiben, können Monats- oder Abo-Tickets pausiert werden.

Wer das in Anspruch nehmen möchte, schreibt bitte eine E-Mail an unseren Kundenservice

Bitte gebt dabei die Kundennummer an oder Name, Adresse und Geburtsdatum, damit die Kolleg/innen das richtige Ticket finden können. Und natürlich auch, ab und bis wann pausiert werden soll.

Da momenten viele Mails bei dem Kundenserviceteam eingehen bitten wir um Verständnis, dass die Antwort etwaslänger dauern kann als sonst.

Werden die Türen der Fahrzeuge automatisch geöffnet?

An den Bahnen werden alle Türen automatisch durch das Fahrpersonal geöffnet.

In unseren Bussen ist das nicht möglich. Es könnten nur alle Türen gleichzeitig geöffnet werden – also auch die Tür ganz vorne, die derzeit nicht benutzt werden soll. Wenn ihr also in Bussen unterwegs seid, drücke die Knöpfe am besten mit eurem Ellbogen, einem Taschentuch o.ä.

Wir setzen aber auch Reinigungsteams ein, um die Fahrzeuge auch tagsüber regelmäßig zu desinfizieren.

Wie werden Fahrgäste geschützt?

Als ÖPNV-Anbieter steht es nicht in unserer Macht, jeden Fahrgast vor der Infektion mit dem Corona-Virus (Covid-19) zu schützen, da es sich hauptsächlich von Mensch zu Mensch überträgt.
Wir reinigen unsere Fahrzeuge jede Nacht gründlich. Darüber hinaus stehen an mehreren Haltestellen Reinigungsteams bereit, um die Haltestangen, -schlaufen etc. tagsüber zu desinfizieren.

Das Virus überträgt sich aber vor allem über Tröpfcheninfektion. Deshalb sind die Fahrgäste selbst gefragt. Wir appellieren daher an euch, diese Verhaltenshinweise zu befolgen, um Ansteckungen zu vermeiden:

Maßnahme 3

Einstellung des Begleitservice

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern:
Begleitservice bis auf Weiteres eingestellt

Um in der aktuellen Situation im Umgang mit dem Corona-Virus das Infektionsrisiko zu verringern, haben wir außerdem entschieden, den Begleitservice ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres einzustellen.

Es besteht unsererseits die Sorge, dass einer unserer Mitarbeiter womöglich Überträger der Krankheit seien könnte und das Virus dann an eine Person einer infektionsempfänglichen Risikogruppe weitergeben würde.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

Maßnahme 2

Schließung des KundenCenters

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern:
Kundencenter bis auf Weiteres geschlossen

Um in der aktuellen Situation im Umgang mit dem Corona-Virus das Infektionsrisiko zu verringern, setzen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf vorbeugende Maßnahmen.

Aus diesem Grund haben wir entschieden, das KundenCenter am Harry-Epstein-Platz ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres zu schließen.

Diese Entscheidung wurde als Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz unserer Kunden und unserer Mitarbeiter getroffen. Es gibt derzeit keinen Corona-Verdachtsfall oder gar einen Ausbruch bei uns.

Was mache ich, wenn ich ins KundenCenter muss?

Alle Anliegen, für die ihr sonst das KundenCenter aufgesucht hättet, könnt ihr auch auf verschiedenen anderen Wegen klären:

Der telefonische Kundenservice steht von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr unter 0203 604 4555 zur Verfügung.

Außerdem ist der Kundenservice per E-Mail zu erreichen.

Solange das KundenCenter geschlossen bleibt, könnt ihr eure Angelegenheit täglich von 6 bis 22 Uhr auch an unseren Kundenterminals an diesen Haltestellen klären:

  • Münchener Straße
  • Rathaus
  • Meiderich Bf
  • Kesselsberg
  • König-Heinrich-Platz (2x)
  • Auf dem Damm
  • Marxloh Pollmann

Was mache ich, wenn ich etwas verloren habe und das Fundbüro brauche?

Du hast etwas im Bus, in der Bahn oder an einer Haltestelle verloren? Dann schreibe eine E-Mail an fundbuerodvg-duisburg "«@&.de und beschreibe genau, was, wann und wo du es verloren hast.

Aufgrund der aktuellen Lage bekommst du vorerst nur dann eine Antwort, wenn dein verlorener Gegenstand tatsächlich im Fundbüro gelandet ist.

 

Außerdem können vorerst nur wichtige Fundsachen (z. B. Schlüssel, Portemonnaie, Handy) nach Terminabsprache im Zeitraum 8.00 – 16.00 Uhr rausgegeben werden.

 

Wir bitten um Verständnis.

Maßnahme 1

Einstieg nur noch hinten im Bus

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern:
Einstieg hinten und kein Fahrkartenverkauf beim Fahrpersonal

Ab Samstag, dem 14.03.2020, stehen bei allen Bussen die Fronttüren nicht mehr für den Ein- und Ausstieg zur Verfügung. Bitte nutzt die hinteren Türen. Das bedeutet auch gleichzeitig, dass beim Fahrpersonal kein Fahrscheinverkauf erfolgt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Virenübertragung beim Ticketkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für alle Fahrgäste als auch für das Fahrpersonal minimiert werden.

Die Fahrscheinpflicht wird hierdurch nicht aufgehoben. Bitte kauft die Tickets alternativ an den Fahrkartenautomaten, in den DVG-Vorverkaufsstellen und in der VRR- oder Handyticket-App.

„Diese Maßnahme erfolgt rein vorsorglich und dient dazu, die Gefahr einer Ansteckung für Fahrgäste und Fahrer zu verringern“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt Betrieb. „Wir sind uns sicher, dass unsere Fahrgäste Verständnis für die Maßnahme haben und mit ihrem persönlichen Verhalten einen Beitrag zum Infektionsschutz leisten. Zudem ist es uns wichtig, dass unsere Stadt auch in dieser schwierigen Phase mobil bleibt.“

Wir machen mit Aufklebern auf allen Bustüren auf den geänderten Einstieg aufmerksam. Unabhängig davon bittet wir euch, den allgemeinen Verhaltensempfehlungen der Gesundheitsbehörden zu folgen. Dazu gehört beispielsweise:

  • regelmäßiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden)
  • Husten oder Niesen in die Armbeuge
  • Vermeiden von Händeschütteln

Warum wird das Fahrpersonal extra geschützt? So haben Fahrgäste weniger Platz!

Wir wollen trotz der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus den ÖPNV aufrecht erhalten. Pflegepersonal und viele andere müssen weiterhin zur Arbeit und werden gebraucht.

Um weiterhin Fahrgäste von A nach B bringen zu können, müssen wir unser Fahrpersonal vor der Ansteckung schützen. Darüber hinaus sind unsere Fahrzeuge durch die Schließung von öffentlichen Einrichtungen, Läden und der allgemeinen Ansage, dass man nach Möglichkeit daheim bleiben sollte, wesentlich leerer.

Dadurch, dass kein Bargeld mehr ausgetauscht wird, werden Fahrgäste ebenso wie das Fahrpersonal geschützt.

Woher bekomme ich ein Ticket?

Wer kein Ticket hat, kann sich natürlich immer an unseren zahlreichen Automaten damit versorgen.

Noch einfacher ist es, sich einfach per Smartphone ein Ticket zu kaufen.

Außerdem gibt es zahlreiche Vorverkaufsstellen, die auch Tickets verkaufen.

Wenn das ales keine Optionen sind, kann man im Sinne der Solidarität sicherlich jemanden aus der Nachbarschaft, aus dem Freundes- oder Familienkreis darum bitten, z. B. ein 4er-Ticket von einem Automaten mitzubringen.

Was mache ich, wenn ich mein Ticket nicht abstempeln kann?

In manchen Bussen ist der Bereich abgesperrt, in dem sich der Entwerter befindet.
Wenn es keine Möglichkeit gibt, zum Entwerter zu kommen oder der Entwerter eine Störung hat, können Tickets nicht abgestempelt werden. In diesem Fall entwertet das Kontrollpersonal die nicht abgestempelten Tickets bei der Kontrolle.

Gibt es weiterhin Halt auf Wunsch?

Ja, auch wenn die erste Tür nicht benutzt werden soll. Nach 20 Uhr kann man weiterhin das Fahrpersonal bitten, auf dem Linienweg auch zwischen zwei Haltestellen zu halten – sofern es möglich ist. Zum Ausstieg muss dann natürlich eine der hinteren Türen genutzt werden.

Die angepassten Sonderfahrpläne

Downloads