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| Datum: | 18. Mai 2012 - 00:00 Uhr |
Alle VRR-Tickets gelten ab diesem Zeitpunkt an Rhein und Ruhr und bei der VGN. Die notwendigen strukturellen und preislichen Rahmenbedingungen für diese tarifliche Neuordnung sind bereits im Laufe des Jahres politisch diskutiert und festgelegt worden.
Der neue Verkehrsraum Rhein-Ruhr erstreckt sich ab Beginn des Jahres 2012 über ein Gebiet von 7.345 Quadratkilometern und rund 8,1 Millionen Einwohner können künftig das gemeinschaftliche Nahverkehrsangebot nutzen. Der Verbund bietet seinen Fahrgästen im neuen Gesamtverbundraum ein gemeinsames Leistungsangebot. Die Abotickets Ticket2000, Ticket1000, BärenTicket und SchokoTicket sowie die bekannten Angebote aus dem Barsortiment werden – abgesehen von einigen Ausnahmen und Sonderregelungen – auf den Niederrhein übertragen.
Auch im Bereich der Preisstufen kommt es zu Vereinheitlichungen: Die aus dem bisherigen VRR bekannte Systematik A bis D wird in den VGN-Bereich übernommen und löst die dortigen Preisstufen 1 bis 4 ab. Neu ist der jeweils größere räumliche Zuschnitt der Preisstufe D gegenüber der VGN-Preisstufe 4. Diese wird zukünftig in den beiden Geltungsbereichen D Nord (alter VGN-Raum plus unmittelbar angrenzende VRR-Tarifgebiete) und D Süd (alter VRR-Raum plus unmittelbar angrenzende VGN-Tarifgebiete) angeboten.
Die neue Preisstufe E sorgt bei einer Vielzahl von Relationen, für die bislang unterschiedliche Konditionen im NRW-Tarif galten, für einen einheitlichen Preis.
Mit der Zusammenführung der beiden Tarifräume nimmt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bei der vom Land gewünschten weiteren Harmonisierung der Nahverkehrstarife in Nordrhein-Westfalen eine Vorreiterrolle ein. „Der Wunsch der Fahrgäste nach klaren Strukturen, transparenten Regelungen und Vereinheitlichung waren Basis der intensiven Bemühungen von VRR und VGN bei der Einrichtung eines gemeinsamen Tarifraumes.“ Erklärt VRR-Vorstand Klaus Vorgang. „Indem wir die beiden Systeme vereinheitlichen und damit die Anzahl der Verbundtarife in Nordrhein-Westfalen verringern, schaffen wir eine größere Übersichtlichkeit in der NRW-Tariflandschaft“, so Vorgang abschließend.
„Der gemeinsame Tarifraum ist ein bedeutender Schritt für unsere Kunden weil Fahrten im Übergang zwischen Duisburg und dem Niederrhein einfacher werden“, erklärt José Luis Castrillo, Leiter Kundenmanagement der Duisburger Verkehrsgesell-schaft AG (DVG). „Durch den Wegfall der imaginären Zahlgrenze zwischen den Städten Duisburg und Moers sowie der weitergehenden Harmonisierung der Ticketangebote wird der Öffentliche Personennahverkehr attraktiver, so dass wir langfristig mehr Fahrgäste für den Nahverkehr in der Region gewinnen können“, glaubt Castrillo.
Gesamtverbundraum (PDF, 95 kB)
Preisstufen (PDF, 128 kB)
FAQ - Häufig gestellte Fragen (PDF, 18 kB)
Medieninformation (PDF, 40 kB)
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Sabine Tkatzik
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